Wenn es um rissige Fersen geht, sind nicht alle Fußcremes gleich. Entscheidend sind die enthaltenen Wirkstoffe und deren Konzentration. Die folgenden Inhaltsstoffe haben sich bei trockenen, rissigen Fersen besonders bewährt:
Harnstoff (Urea)
Urea ist häufig der erste Kandidat bei verhornten und rissigen Fersen. Der körpereigene Stoff bindet Feuchtigkeit in der Haut und wirkt in höheren Konzentrationen (ab ca. 10–25 %) keratolytisch – das bedeutet, er löst verhornte Hautschichten sanft auf. Für rissige Fersen eignen sich Konzentrationen von 10–25 % Urea: 10 % für regelmäßige Pflege, 25 % für stark verhornte oder sehr trockene Fersen.
Salicylsäure
Salicylsäure (auch beta-Hydroxysäure, BHA) löst sanft Verbindungen zwischen abgestorbenen Hornhautzellen auf und fördert so die Hauterneuerung. In Kombination mit Urea ist Salicylsäure besonders wirksam bei dicker Hornhaut.
Glycerin
Glycerin ist ein bewährter Feuchtigkeitsspender (Humectant), der Wasser aus der Umgebung in die Haut zieht und dort hält. Er eignet sich hervorragend zur täglichen Fußpflege und macht die Haut geschmeidig.
Sheabutter und Pflanzenöle
Sheabutter, Jojobaöl oder Avocadoöl liefern wertvolle Lipide, die die natürliche Hautbarriere stärken und vor Feuchtigkeitsverlust schützen. Sie machen die Haut weich und geschmeidig und sind besonders für trockene und empfindliche Haut geeignet.
Panthenol (Provitamin B5)
Panthenol wirkt feuchtigkeitsbindend, entzündungshemmend und wundheilungsfördernd – und ist damit besonders hilfreich, wenn die Fersen bereits gereizt oder leicht eingerissen sind.
Milchsäure (Lactic Acid) und Glycolsäure
Als alpha-Hydroxysäuren (AHA) fördern sowohl Milchsäure als auch Glycolsäure die Hauterneuerung und tragen dazu bei, verhornte Hautschellen sanft abzulösen. Gleichzeitig wirken die AHAs befeuchtend, da sie Wasser in der Haut binden können.