Um deinen Bart besonders weich zu machen, kannst du auf einige kleine Helfer zurückgreifen. Sie versorgen ihn mit Feuchtigkeit und machen ihn schnell geschmeidiger - ob du kurze oder lange Barthaare hast:
Bartshampoo – milde Reinigung als Grundlage
Ein spezielles Bartshampoo ist die Basis jeder Bartpflege. Es reinigt sanft, entfernt Schweiß, Schmutz und Stylingreste, ohne Haut und Haar auszutrocknen. Normales Haarshampoo dagegen sorgt häufig für das Gegenteil: Es entfettet zu stark, trocknet die Haut aus und lässt den Bart spröde wirken.
Anwendung: 2–4 Mal pro Woche reicht aus. Bei Sport oder starkem Schwitzen kannst du den Bart auch öfter waschen.
Wichtig: Auch Bartshampoo solltest du nicht täglich verwenden – zu häufiges Waschen trocknet die Barthaare aus, selbst wenn es milder als Haarshampoo ist.
Bartöl – das Essential für einen weichen Bart
Bartöl ist das Herzstück jeder Bartpflege-Routine. Die enthaltenen Pflanzenöle pflegen sowohl Haar als auch Haut, versorgen sie mit Feuchtigkeit und legen sich wie ein Schutzfilm um die Barthaare. Dadurch fühlen sie sich sofort weicher an und wirken glänzender.
Anwendung: Morgens und abends ein paar Tropfen Bartöl in den Händen verreiben und in den noch leicht feuchten Bart einmassieren. Gut verteilen und anschließend mit einer Bartbürste einarbeiten.
Vorteil: Das Öl verhindert Juckreiz, reduziert Schuppenbildung und macht selbst kurze Stoppeln geschmeidiger. Bei täglicher Anwendung erreichst du maximale Weichheit.
Bartbalsam – Pflege plus leichte Form
Bartbalsam vereint die pflegenden Eigenschaften eines Öls mit einer dezenten Stylingwirkung. Er enthält neben pflegenden Ölen auch Wachse oder Butter, die dem Bart leichten Halt geben.
Anwendung: Geeignet vor allem für mittlere bis längere Bärte. Eine kleine Menge (etwa erbsengroß) zwischen den Fingern verreiben, bis der Balsam weich wird, dann gleichmäßig in den Bart einarbeiten. Mit einer Bartbürste verteilen, damit die Pflege optimal einzieht.
Vorteil: Sorgt für zusätzliche Softness, legt abstehende Haare an und bringt Form in den Bart. In Kombination mit Bartöl erreichst du bei langen Bärten das Maximum an Weichheit.
Bartbürste & Bartkamm – das unterschätzte Tool
Pflegeprodukte wirken nur dann richtig, wenn sie gleichmäßig verteilt werden. Genau hier kommt die Bartbürste ins Spiel. Eine Bürste mit Naturborsten massiert die Haut, kann die Durchblutung und die Talgproduktion anregen und sorgt dafür, dass Öl oder Balsam auf alle Haare gelangen.
Anwendung: 1-2 Mal täglich 30–60 Sekunden bürsten reicht bereits.
Vorteil: Barthaare liegen an, Frizz wird reduziert, die natürliche Talgproduktion wird angeregt und der Bart fühlt sich sofort ordentlicher und weicher an.