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Hautpflege

Haarentfernung - Tipps

Härchen am Körper und im Gesicht können lästig sein. Zur Haarentfernung gibt es mittlerweile verschiedene Möglichkeiten: von der Rasur über die Epilation bis hin zur dauerhaften Haarentfernung durch Laser. Wir geben dir einen Überblick über verschiedene Methoden und stellen dir weitere Tipps rund um die Haarentfernung vor.

Kurz und knapp: Haarentfernung - Tipps

  • Welche Haarentfernungsmethode die richtige für dich ist, hängt von vielen Faktoren ab, u.a.: Zeit, Schmerzempfinden, individuelle Hautbedürfnisse, Anspruch an die Haltbarkeit.
  • Die Rasur geht schnell und ist die perfekte Methode für zwischendurch und unterwegs. Hast du mal kein Rasiergel zur Hand, kannst du sogar als Notlösung zu Shampoo oder Duschgel greifen. Der Nachteil: Die Haut bleibt bei der Rasur nicht sehr lange glatt.
  • Auch die Enthaarungscreme funktioniert schmerzlos. Sie löst die Haare auf, sodass du sie anschließend problemlos abtragen kannst. Hier ist der Aufwand etwas höher als bei der Rasur. Empfindliche Hauttypen sollten ein speziell für sensible Haut entwickeltes Produkt wählen und beobachten, wie die Haut reagiert und ob sie die Enthaarungscreme verträgt.
  • Ob Sugaring, Wachs oder Epilation: wenn die Haare mit der Wurzel aus der Haut herausgezogen werden, hast du unter Umständen mehrere Wochen Ruhe. Ob du dich für die natürliche, die manuelle oder die elektrische Methode entscheidest: auf Ziepen musst du dich einstellen. Die Haut gewöhnt sich immer mehr an die Methode, dennoch wird sie von einigen als zu unangenehm empfunden.
  • Die teuerste, aber vielversprechendste Methode ist die dauerhafte Haarentfernung mit IPL bzw. Laser. Hier wird die Haarwurzel komplett zerstört, sodass im Idealfall keine neuen Haare mehr wachsen. Der Nachteil: die Methode funktioniert bei hellen Haaren in der Regel sehr viel schlechter als bei dunklen.

Die 6 besten Haarentfernungsmethoden

Welche Methode der Haarentfernung für dich die richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab: vor allem von deiner Zeit, deinen Hautbedürfnissen und deinen Ansprüchen an die Haltbarkeit. Wir haben verschiedene Enthaarungsmethoden genauer unter die Lupe genommen. 

1. Rasieren: schnell und einfach

Die Rasur ist die Unkomplizierte unter den Enthaarungsmethoden: schnell gemacht und auch praktisch für zwischendurch. Eine Rasur kannst du auf zwei verschiedene Arten durchführen: als Trocken- oder Nassrasur.

Die Trockenrasur

Die Haarentfernung mit dem elektrischen Rasierer ist eine besonders sichere Methode. Die bewegliche Klinge des Rasierers verbirgt sich unter einem feinen Gitter, das über deine Haut fährt. Die Methode ist für unterschiedliche Körperregionen wie Beine, Unterarme und Bikinizone geeignet.

Außerdem gelingt die Haarentfernung schnell und ohne viel Aufwand. Allerdings ist das Ergebnis in der Regel weniger genau als mit anderen Methoden. Bereits nach einem Tag können sich die ersten Stoppeln bemerkbar machen.

Die Nassrasur

Diese Methode ist praktisch und spart Zeit, denn du kannst sie unter der Dusche oder in der Badewanne anwenden. Für eine sanfte Nassrasur benötigst du neben einem Handrasierer ein Rasiergel oder einen Rasierschaum.

Aber aufgepasst: Ein kleines Verletzungsrisiko besteht bei der Nassrasur immer. Wer zu fest rasiert oder einen ungünstigen Winkel erwischt, hat schnell einen kleinen Schnitt in der Haut. Die Haarentfernung mit dieser Methode ist besonders gründlich, allerdings nicht dauerhaft. Nach zwei bis drei Tagen zeigen sich erste Stoppeln.

Helfer für die Rasur

2. Schmerzfrei: Haarentfernung mit Creme und Schaum

Bei der Haarentfernung mit Creme oder Schaum werden die Haare chemisch aufgelöst. Du trägst die Creme auf die entsprechenden Körperstellen auf und wartest einige Minuten ab. Danach entfernst du die Reste mithilfe eines Spatels oder reibst sie sanft mit einem Tuch ab. Abschließend spülst du mit Wasser nach und pflegst deine Haut mit einer milden Feuchtigkeitscreme oder Lotion.

Der große Vorteil dieser Methode: Sie ist absolut schmerzfrei und deine Haut bleibt bis zu einer Woche glatt. Grundsätzlich kannst du mit Enthaarungscremes deinen gesamten Körper enthaaren. Bei empfindlicher Haut oder auf Schleimhäuten kann die Behandlung jedoch zu Irritationen führen. Teste neue Produkte daher am besten auf kleinen Körperstellen.

Enthaarungscremes

Epilieren: Haarentfernung schon ab 0,5 mm

Bis zu vier Wochen glatte Haut verspricht die Haarentfernung mit Epilierern. Winzige, rotierende Pinzetten reißen die Haare samt Wurzel aus. Die Methode ist jedoch nicht komplett schmerzfrei und benötigt ein bisschen mehr Zeit. 

Die gute Nachricht: Je häufiger du den Epilierer nutzt, desto weniger schmerzhaft ist die Haarentfernung. Möchtest du allerdings besonders empfindliche Körperbereiche epilieren, solltest du Geräte wählen, die speziell darauf ausgelegt sind. Eine beruhigende, kühlende Pflege unterstützt das Abklingen eventueller Hautirritationen.

Was du zur Epilation brauchst

4. Waxing: haarfrei für Wochen

Wie das Epilieren ist auch das Waxing nicht komplett schmerzfrei. Der Vorteil: mit nur einem Ruck ist ein ganzer Bereich von Härchen befreit. 

Beim Waxing trägst du zuvor eine warme Wachsmasse oder eine kalte Wachsfolie auf die Haut auf. Diese wird anschließend mitsamt Haaren und Haarwurzeln abgezogen. Achte darauf, dass deine Haare beim Waxing circa 0,5 cm lang sind. Dann erhältst du die besten Ergebnisse und deine Haut ist bis zu vier Wochen glatt.

Produkte für das Kalt- und Warmwachsen

Natürlich und langanhaltend: Sugaring

Ähnlich wie die Haarentfernung mit Wachs funktioniert das Sugaring mit Halawa. Die Enthaarung mit einer Paste aus Zucker, Wasser und Zitronensäure ist auch für etwas längere Haare geeignet.

Die Methode stammt ursprünglich aus dem arabischen Raum und bietet den Vorteil, dass die Haut mehrere Wochen lang haarfrei bleibt. Zudem ist die Methode weniger schmerzhaft als das klassische Waxing. Daher kommt Sugaring grundsätzlich auch als Haarentfernungsmethode im Intimbereich infrage. Ein bisschen Geschick ist allerdings gefragt und deine Haut verwöhnst du anschließend am besten mit einer Feuchtigkeitspflege.

Was du für das Sugaring brauchst

6. IPL/Laser für dauerhafte Ergebnisse

Wenn du dir eine dauerhafte Haarentfernung wünscht, kann eine Laser- oder IPL-Behandlung die passende Option sein. Die Methode funktioniert allerdings vor allem bei dunklen Haaren und erfordert ein wenig Geduld.

IPL und Laser wirken auf die Farbpigmente der Haare ein und veröden durch Lichtenergie die Haarwurzeln. Dabei stirbt das Haar ab. In der Regel sind mehrere Anwendungen notwendig, um alle Haarwurzeln zu erwischen.

Wichtig: Vor und nach der Behandlung solltest du komplett auf Sonne und Solarium verzichten.

Geräte zur dauerhaften Haarentfernung

Weitere Tipps zur Haarentfernung

Peeling

Ganz gleich, welche Methode der Haarentfernung du für dich auswählst – regelmäßiges Peelen macht die Haut weicher und die Haare zugänglicher. Die Haut ist somit besser auf die Haarentfernung vorbereitet und du kannst dich über bessere Ergebnisse und weniger Irritationen freuen. Peelings können auch gegen eingewachsene Haare helfen.

Zeitpunkt

Der beste Zeitpunkt zur Haarentfernung ist definitiv abends. So kann sich deine Haut in der Nacht erholen und du vermeidest Hautirritationen durch enge Kleidung oder UV-Strahlung.

Haarlänge

Warte nicht zu lange ab, bevor du dir die Haare epilierst oder mit Waxing oder Sugaring entfernst. Haben sie eine Länge von 5 Millimetern, ist die Behandlung in der Regel weniger schmerzhaft. Rasieren ist bereits bei den ersten Stoppeln möglich.

Pflege

Die Haarentfernung kann für deine Haut ganz schön anstrengend sein. Gönne ihr daher nach der Behandlung eine beruhigende Pflege, z. B. mit Aloe Vera.

Wärme

Um deine Haut bestmöglich auf Rasur, Peeling und Co. vorzubereiten, hilft dir eine warme Dusche oder ein heißes Bad. Die Wärme öffnet die Poren und die Haare werden weicher. Die Enthaarung ist dadurch angenehmer und schmerzfreier.

Peelings und Pflege nach der Rasur

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