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Sonnenschutz zur Prävention gegen gefährliche Sonnenstrahlung

Das Sonnenlicht löst Depressionen auf, fördert die Selbstheilung der Haut, stärkt das Immunsystem und bildet das lebensnotwendige Vitamin D in der Haut, das an unzähligen regulierenden Vorgängen im Körper beteiligt ist. Eine leichte natürliche Sonnenbräune stellt einen körpereigenen Schutzschild dar. Jedoch hat Sonnenstrahlung auch eine gefährliche Seite, denn eine zu starke und intensive Dosis kann die Haut verbrennen, langfristig schädigen, vorzeitig altern lassen und zu Hautkrebs führen. Ursache ist das ultraviolette Licht in Form von UV-A- und UV-B-Strahlen in der Sonnenstrahlung, das zwar für die Bräunung der Haut sorgt, jedoch auch schwere und lebensgefährliche Schäden verursacht. Ein ordentlicher Sonnenschutz ist unerlässlich, besonders, wenn der sonnig warme Sommer und die Badesaison nahen sowie der Aufenthalt in Regionen wie Gebirge oder am Meer geplant ist, da hier die Sonnenstrahlung aufgrund von Höhe und Reflexion deutlich intensiver wirkt.

Arten und Eigenschaften von Sonnenschutzmitteln

Für den Sonnenschutz der Haut gibt es verschiedene Arten von Sonnenschutzmitteln, die sich in ihren Substanzen, Wirkungsweisen, Eigenschaften sowie im Sonnenschutzfaktor unterscheiden. Es gibt feste Emulsionen wie die Sonnenschutzcreme, flüssige Emulsionen wie Sonnenlotion und Sonnenmilch, dünnflüssige Emulsionen als Sonnenspray sowie weitere Arten wie Sonnenöl, Gel, Seren, Stifte und verschiedene Kosmetikprodukte wie Make-up, die Sonnenschutzmittel enthalten. Emulsionen werden zwischen den Kombinationen "Öl in Wasser" und "Wasser in Öl" unterschieden, wobei beispielsweise in Sonnenschutzmitteln für Kinder eine Wasser-in-Öl-Emulsion verwendet wird, da sie einen relativ fetten Charakter aufweisen, dadurch eine hohe Wasserfestigkeit besitzen und beim langen Baden oder Spielen im Wasser resistenter sind. Es gibt universelle Sonnenschutzmittel für den ganzen Körper sowie spezielle für besonders geforderte Bereiche (z.B. Sonnenschutz Gesicht oder Augen). Die Sonnenschutzcreme und alle anderen Varianten eines Sonnenschutzes werden mit den Lichtschutzfaktoren (SPF oder LSF) 6, 10, 20, 25, 30, 50 oder 50+ angeboten, wobei 6 der niedrigste und 50+ der höchste Schutzfaktor ist. Der Faktor des Sonnenschutzes sollte auf den Hauttyp sowie auf die voraussichtliche Sonneneinwirkung (in heißen Regionen, Gebirgen, am Wasser, längere Sonnenaufenthalte) abgestimmt sein. Grundsätzlich ist es zu empfehlen, sich eher für einen höheren Sonnenschutzfaktor zu entscheiden (insbesondere beim Sonnenschutz Gesicht). An den Sonnenschutz werden hohe Anforderungen gestellt. Dazu gehört ein wirksamer UV-Schutz, ein gewisses Maß an Festigkeit gegenüber Schweiß und Wasser, eine gute Haftung auf der Haut, Hautverträglichkeit sowie auch pflegende Eigenschaften. Die breite und vielseitige Auswahl an hochwertigen Sonnenschutzmitteln ermöglicht es, den individuell am besten geeigneten Sonnenschutz zu finden.

Sonnenschutzmittel für eine optimale Prävention richtig anwenden

Sonnenschutzmittel, wie die am häufigsten genutzte Sonnenschutzcreme, sollten für einen effektiven Schutz richtig angewendet werden. Dazu gehört in erster Linie die Wahl des passenden SPF. Dieser definiert, wie viel länger der Aufenthalt in der Sonne zeitlich dauern kann, als ohne entsprechenden Schutz. Beispiel: Beginnt die ungeschützte Haut nach einem Aufenthalt von 10 Minuten in der direkten Sonne rot zu werden, erreicht eine eingecremte Haut mit dem LSF 25 dieses Ergebnis erst nach 250 Minuten (Formel: 10 x 25 = 250) und ist solange geschützt. Dies ist jedoch eine rein rechnerische Theorie, die der Orientierung dient. Ärzte empfehlen, bereits nach mindestens zwei Dritteln der theoretisch geschützten Zeit einer direkten Sonneneinstrahlung aus dem Weg zu gehen oder sich grundsätzlich nicht länger als eine halbe Stunde, der Sonne auszusetzen.

Neben der Wahl des richtigen Lichtschutzfaktors ist besonders die korrekte Anwendung des Produktes wichtig. Es ist darauf zu achten, dass beim Auftragen die entsprechenden Hautzonen lückenlos abgedeckt, empfindliche sowie der Sonne stark ausgesetzte Hautpartien besonders berücksichtigt werden (z.B. Sonnenschutz Gesicht) und eine entsprechend hohe Menge auf die Haut aufgetragen wird. Das Auftragen des Sonnenschutzes sollte in bestimmten Abständen mehrmals wiederholt werden, denn dieser kann sich z.B. beim Schwitzen sowie auch beim Tragen der Kleidung verringern. Auch nach jedem Badegang im See oder Meer ist es zu empfehlen, sich neu einzucremen.