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Pflaster

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Pflaster: Ein überaus vielseitiges Medizinprodukt

Pflaster gehören zu den vielseitigsten Medizinprodukten überhaupt. Schon als Kind kommt man häufig mit ihnen in Berührung, wenn man sich beispielsweise beim Spielen eine Schramme zugezogen hat. Dabei handelt es sich um klassische Pflaster zur Wundversorgung; sicherlich die bekanntesten Vertreter unter den Pflastern. Wenn du vom Thema Pflaster hörst, denkst du vermutlich zunächst instinktiv an Wundpflaster. Sie dienen der hygienischen Versorgung von kleinen Wunden. Diese Pflaster bestehen aus einer saugfähigen Wundauflage und einem Klebeband.

Bedenke auf jeden Fall, dass zur eigenen Wundversorgung nur Verletzungen in Frage kommen, die nicht infiziert sind und deren Wundränder glatt sind und dicht beieinander liegen1. In allen anderen Fällen solltest du auf jeden Fall eine*n Ärzt*in aufsuchen.

Bei etwas stärker blutenden Schnittwunden spült das Blut bereits Keime und Schmutzpartikel heraus. Wunden, die kaum bluten, wie beispielsweise Schürfwunden, solltest du vor der Verwendung des Pflasters mit klarem Wasser ausspülen.1

Besondere Pflaster: Gegen Muskelschmerzen, wunde Blasen & Co

Wärmepflaster dienen der oberflächlichen Wärmetherapie von Rücken- und Muskelschmerzen. Durch die abgegebene Wärme sollen vor allem Schmerzen im unteren Rücken gelindert werden.

Übrigens funktionieren Wärmepflaster nach einem ganz einfachen Prinzip: Sobald du die Verpackung öffnest und das Pflaster aufklebst, kommt es durch den Sauerstoff zu einer chemischen Reaktion, die Wärme freisetzt. Achte unbedingt auf die Angaben auf der Verpackung, wie lange du das Wärmepflaster aufkleben lassen solltest. Gerade hast du dir neue Schuhe gekauft und möchtest diese natürlich so schnell wie möglich tragen. Doch ohne ausreichende Eingewöhnung ist es schnell passiert: Du hast dir eine schmerzhafte Blase gelaufen.  Genau für diesen Fall gibt es Blasenpflaster. Sie sind so konzipiert, dass sie die betroffene Stelle am Fuß abpolstern und so verhindern, dass sich die Blase weiter vergrößert oder gar aufplatzt. Um sicherzugehen, dass die Blasenpflaster beim Laufen nicht verrutschen, besitzen sie besonders starke Klebestreifen.Um die Wundheilung zu verbessern, bestehen die Blasenpflaster zudem aus atmungsaktivem Material. Gleichzeitig verhindern sie das Eindringen von Schmutz oder Krankheitserregern. Neben den erwähnten Arten gibt es aber noch eine ganze Reihe weiterer Pflaster für die unterschiedlichsten Anwendungen. Dazu gehören insbesondere:

    • Warzenpflaster: Sie werden direkt auf die Warzen aufgeklebt und enthalten häufig Wirkstoffe wie Salicylsäure, die zum Abheilen einer Warze beitragen können2
    • Wirkstoffpflaster: Diese Pflaster werden auf die Haut geklebt, damit ein bestimmter Wirkstoff durch sie hindurch in den Blutkreislauf gelangt. Zwei typische Beispiele sind Schmerzpflaster, die mit bestimmten Schmerzmitteln angereichert sind, oder Nikotinpflaster zur Raucherentwöhnung.
    • Hornhautpflaster: Ähnlich wie die Warzenpflaster enthalten auch Hornhautpflaster häufig den Wirkstoff Salicylsäure.3
    • Diese Verbindung ist in der Lage, starke Verhornungen aufzulösen und damit Hornhaut entgegenzuwirken.

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Bitte beachte: Dieser Text soll dir allgemeine Informationen und Hintergrundwissen vermitteln und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die aufgeführten Informationen ersetzen keine fachliche Beratung durch eine*n Ärzt*in oder Apotheker*in.

Referenzen

    1. Hummel A. Lehrbuch Altenpflege: Arzneimittellehre. Vincents Network, Hannover, 2004, Seite 569
    2. Meves A. Intensivkurs Dermatologie. Elsevier, München, 2006, Seite 2